Schulschwänzer oder doch Klimaaktivist?

Ob Klimawandel, Klimakatastrophe oder Klimaveränderung – das Thema Klima beschäftigt viele jungen Menschen. Immer noch gehen mehrere tausend Schüler regelmäßig auf die Straße, um zu protestieren. Diese Bewegung nennt sich „Fridays for future”.

Am Freitag, den 24. September 2021 waren in Luxemburg nach fast zwei Jahren wieder Proteste, die auf die Folgen des Klimawandels aufmerksam machten. Schüler aus ganz Luxemburg strömten an diesem Freitag nach Luxemburg. Die Schüler bekamen die Möglichkeit, entschuldigt zu der “Fridays for future”-Veranstaltung zu gehen.

Die Klimastreiks werden von der Organisation “Youth for Climate Luxembourg” organisiert. Deren Mitglieder wollen mir ihren Klimastreiks die Politiker auf die katastrophalen Folgen des Klimawandels aufmerksam machen. 

Klingt doch nach ein guten Idee? Doch wir fragen uns, ob die Schüler wirklich wegen der Folgen des Klimawandels an solchen Veranstaltungen teilnehmen oder doch nur vom legalen Schwänzen profitieren. Was denkt ihr?

Zwei- bis dreitausend Schüler streikten und viele setzen sich tatsächlich für das Klima ein. Allerdings denken wir, dass einige der Schüler sich zwar an dem Tag offiziell vom Unterricht befreien ließen, jedoch gar nicht zum Streik gingen. Es gibt ebenfalls Schüler, die um 10 Uhr streikten und am Mittag in ein weltbekanntes Fast-Food-Restaurant essen gingen. Unserer Meinung nach ein Verhalten, das wenig zum Klimaschutz beitrug . 

In diesem Sinne fällt unser ECHO-Urteil eher negativ aus: Wir denken, es würden weniger Schüler streiken, wären die Proteste samstags. 

Veröffentlicht von Inès

Huhu, über mich: Ich bin das 3. Jahr in der Schülerzeitung. Gehe in die Klasse 5CLS1. Es macht Spaß Texte zu schreiben. Ich schreibe auf Deutsch.

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